Männliche Selbstdarstellung und Risikoverhalten

Dass es so mancher Mann beim ersten Small Talk ein bisschen übertreibt, ist kein Geheimnis. Besonders die so genannten Egozentriker und Machos tragen gewöhnlich viel zu dick auf.BildDieses Auftreten hat zwar bei unseren Verwandten im Tierreich seinen Sinn, aber ist beim Kennenlernprozess, an dem Homo sapiens beteiligt sind, eher zweischneidig. Ein Blick auf das Balzverhalten bei Hühnern bringt Licht ins Dunkel. Laut einer aktuellen Studie des Tierverhaltensforschers David Wilson haben vor allem diejenigen Hähne den größten Fortpflanzungs- und Paarungserfolg, die den lautesten und kräftigsten Kikeriki zustande bekommen (siehe Spiegel - Heft 42/2008). Anscheinend ist diese Fähigkeit ein so genannter Fitness-Indikator, an dem fortpflanzungswillige Hühner die körperliche Fitness des Hahns erkennen können. Und auch Hühner sind auf der Suche nach "guten Genen". Aber solche selbstdarstellende Schreihälse leben auch gefährlich. Dies hat laut Wilson folgenden Grund: Durch die gut hörbaren Balzrufe, die natürlich auch der Selbstdarstellung dienen, werden nicht nur paarungswillige Hühner, sondern auch andere Hähne, d.h. potenzielle Feinde angelockt. Dadurch begibt sich der stimmbegabte Hahn selbst in Gefahr. Aber auf die Hühner will er natürlich auch nicht verzichten. "Tja, nichts ist umsonst", könnte man sagen.
Auch im "Menschenreich" sind solche Phänomene beobachtbar. Da gibt es auch lautstark auftretende Hähne inklusive Hahnenkamm, nur eben auf zwei Beinen. Die stolzieren ebenfalls als Alphamännchen durch die Gegend, um sich bei Bedarf mit Konkurrenten anzulegen. Und ebenso wie ihre Verwandten im Tierreich neigen sie zu ausgeprägtem Paarungs- und Fortpflanzungsverhalten. Laut Studien haben übrigens Männer, die eine stark ausgeprägte maskuline Geschlechtsrollenidentität aufweisen, viel mit den Hähnen zu tun, die wir beschrieben haben.
Frauen dürfen sich bei der Partnersuche daher immer mal wieder bewusst machen, dass die besten "Spender" nicht unbedingt die besten Väter sind, so anziehend sie auch sein mögen.

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

"Ich mach Schluss, es geht nicht mehr."

Wer sich vom Partner trennen will, kann bekanntlich auf zahlreiche Schlussmach-Methoden zurückgreifen. Oft geht das auf die ehrliche Tour. Doch manche Möchtegernsingles gehen (irrationale) menschliche, allzumenschliche Wege.BildLetztens habe ich in der Abendzeitung einen Artikel über die Trennungsmethoden von Promipaaren gelesen. Hatte sonst nichts zu tun. Dieses Thema ist, wie Sie wissen, derzeit sehr populär: Boris Becker, Guy Ritchie und Co lassen grüßen. Im Artikel sagt unsere Liebeskummer-Expertin Silvia Fauck: "Es krankt zunehmend an Trennungskultur. Leider mangelt es am Ende immer mehr an Respekt zwischen den einstigen Liebenden." Da hat sie meines Erachtens Recht. Einige Schlussmach-Methoden werden beschrieben, unter anderem die allseits bekannte SMS-Trennung. Davon haben wir alle schon gehört. Ein Satz wird per SMS an den Partner geschickt: "Ich mach Schluss, es geht nicht mehr." Ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese Vorgehensweise ein sehr schwacher, weil respektloser Abgang ist. Auch die Urlaubs-Trennung und "Ich-bin-dann-mal-weg"-Trennung werden besprochen. Wie dem auch sei, uns soll hier eine spezielle Schlussmach-Methode interessieren, die von Fauck "Provokations-Trennung" genannt wird. Sie meint damit folgendes (provokante) Verhalten: Der Trennungswillige flirtet vor den Augen seines (Noch-)Partners mit anderen. Dadurch kann man, wenn es dies exzessiv betrieben wird, den Lebensabschnittsgefährten dazu zwingen, die Beziehung zu beenden. In diesem Fall bietet sich eine tiefenpsychologische Betrachtungsweise an, um die Hintergründe dieses allzumenschlichen Verhaltens zu ergründen. Was steckt dahinter? - Nun, man kann zunächst einmal eine gewisse Hemmung des Betreffenden vermuten, selbst die Beziehung zu beenden. Manche wollen mit einer "weißen Weste" aus dem Dilemma rauskommen. Mithilfe der Provokations-Trennung ist dies machbar. Eine extreme Ausprägung dieses Mechanismus wäre folgende Situation: Der Single in spe betrügt den Partner, und "aus Versehen" streut er die Informationen darüber so ungeschickt, dass der andere der Seitensprung fast schon zwangsläufig entdeckt. Und wieder ist Letzterer dazu gezwungen, einen Schlussstrich zu ziehen. Trägt man alldem Rechnung, muss man feststellen, dass der Flirt (in fremden Gefilden) sehr wohl als Waffe eingesetzt werden kann. Nämlich dann, wenn man aus einer Beziehung ausbrechen will.

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

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